Piratenbucht
Joho und ne` Buddel voll Rum !
Das Cover und der Titel “Piratenbucht” machen unmissverständlich deutlich, dass sich hier alles um das wild romantische Leben der Piraten dreht.Und so müssen wir, wie es sich gehört, unser Piratenschiff steuern, Schätze und Dublonen raffen und gegen Mitspieler beinharte Seegefechte austragen!
Vor uns liegt ein Spielplan, einer Seekarte gleich, auf der 7 Inseln zusehen sind. Jedem Eiland ist eine besondere Funktion zugewiesen, die wir im Laufe des Spiels nutzen können. Außerdem befinden sich auf einigen Inseln “Schatzkarten”, die es zu erobern gilt.
Doch bevor wir uns über diese hermachen können, wählen wir mit einem adaptierten Steuerrad, geheim unsere Zielinsel aus. Kommen wir dort alleine an, greifen wir uns den Schatz und dürfen die Zusatzfunktion der Insel nutzen. Befinden sich dort aber Mitspieler, kommt es zu einen zünftigen Seegefecht.
An dieser Stelle entscheidet die Anzahl der Mannschaft und Kanonen, über die Anzahl der im Kampf einzusetzenden Würfel. Der Piratenkapitän mit dem höchsten Würfelwurf, gewinnt das Duell und erbeutet den Schatz. Der Verlierer zieht sich reumütig in die “Piratenbucht” zurück.
Um allen Widrigkeiten in “Piratenbucht” entgegen treten zu können, ist es unabdingbar sein Schiff zu verstärken und mit besonderen Fähigkeiten aus zu statten. Hier kommen die Zusatzfunktionen der einzelnen Inseln zum tragen. Da kann man Segel kaufen, die Kanonenzahl vergrößern, Mannschaft an heuern und den Schiffsrumpf verstärken. Das alles wird auf einer DIN A4 großen Schiffstafel angezeigt, die wie auch das gesamte andere Material,fantastisch zum Piratenthema passt. Überhaupt wurde bei der Ausstattung dieses
“Days of Wonder” Spiels nicht gekleckert sondern geklotzt. Problematisch ist stellenweise die etwas verwirrende Regel, die an einigen Punkten Unklarheiten aufweist, die sich aber mit ein wenig Geduld enträtseln lassen. Wen das nicht stört, sollte sofort die Segel setzten und in See stechen. (CT)




