Pantheon
Hans im Himmel !
In der antiken Welt stiegen die Völker auf, erblühten, opferten ihren Göttern, bauten Monumente und vergingen wieder. Diesen Kreislauf wiederholen die Spieler in sechs Epochen (= Runden). Siegpunkte erhält, wer es schafft, möglichst viele Säulen auf dem Spielbrett zu hinterlassen, die Götter durch Opfergaben auf seine Seite zu ziehen und zusätzlich die Gunst der Halbgötter zu gewinnen. Stammen die Völker noch aus der bekannten Geschichte, sind die diversen Götter frei erfunden. (So sieht die Göttin „Plaesiris“ aus wie eine Kreuzung aus Anubis und einem Osterhäschen.)
Zu Beginn jeder Runde wird ein Volk und dessen Startort bestimmt. Je nach Spieleranzahl werden rund um den Startort in einiger Entfernung 3 bis 5 Beuteplättchen platziert. Zusätzlich kommen 3 bis 5 Götter in das Pantheon (= Auslage).
Ist man am Zug, muss man sich entscheiden, ob man sich mit Schrittkarten über das Spielfeld bewegen will, ein Götterplättchen aus dem Pantheon durch Einsatz von Opferkarten erwirbt, Karten nachzieht oder mit Geldkarten einkaufen geht.
Jede Schrittkarte erlaubt, zwei Holzteile auf dem Spielfeld abzulegen. Dies können Füße oder Säulen sein. Säulen dürfen nur auf Säulenbaufeldern platziert werden, Füße auf allen anderen Feldern. Erreicht man mit einem Fuß ein Feld, auf dem ein Beuteplättchen liegt, darf man die jeweilige Beute (z. B. Halbgötter, Geld zusätzliche Karten u. ä.) nehmen und im weiteren Spielverlauf nutzen. Da man zu Beginn des Spiels nur drei Säulen, vier Füße und 5 Karten erhält, sind die Startressourcen schnell verbraucht. Auch der eigene Aktionsradius ist zu Spielbeginn deutlich eingeschränkt. Das Einkaufen weiterer Holzteile hilft aus der Klemme.
Pantheon ist ein Spiel, das mit einer guten Spielregel und schönem, spielgerechtem Material überzeugt. Die verschiedenen Zugoptionen und Entscheidungszwänge dürften Gelegenheitsspieler aber überfordern. Pantheon ist eher für Spieler geeignet, die über größere Spielerfahrung verfügen und gern ihre Vorgehensweise an wechselnde Spielbedingungen anpassen. Ein angemessener Glücksfaktor ist vorhanden, so dass es auch gewieften Strategen nicht immer leicht fallen wird, ihre Pläne in die Tat umzusetzen. Der Spielverlauf ist spannend bis zum Schluss. Entsprechend hoch ist der Anreiz, bald wieder eine weitere Partie in Angriff zu nehmen. Mit diesem Werk ist „Hans im Glück“ wieder zurück im Spielehimmel. (HP)
In der antiken Welt stiegen die Völker auf, erblühten, opferten ihren Göttern, bauten Monumente und vergingen wieder. Diesen Kreislauf wiederholen die Spieler in sechs Epochen (= Runden). Siegpunkte erhält, wer es schafft, möglichst viele Säulen auf dem Spielbrett zu hinterlassen, die Götter durch Opfergaben auf seine Seite zu ziehen und zusätzlich die Gunst der Halbgötter zu gewinnen. Stammen die Völker noch aus der bekannten Geschichte, sind die diversen Götter frei erfunden. (So sieht die Göttin „Plaesiris“ aus wie eine Kreuzung aus Anubis und einem Osterhäschen.)
Zu Beginn jeder Runde wird ein Volk und dessen Startort bestimmt. Je nach Spieleranzahl werden rund um den Startort in einiger Entfernung 3 bis 5 Beuteplättchen platziert. Zusätzlich kommen 3 bis 5 Götter in das Pantheon (= Auslage).
Ist man am Zug, muss man sich entscheiden, ob man sich mit Schrittkarten über das Spielfeld bewegen will, ein Götterplättchen aus dem Pantheon durch Einsatz von Opferkarten erwirbt, Karten nachzieht oder mit Geldkarten einkaufen geht.
Jede Schrittkarte erlaubt, zwei Holzteile auf dem Spielfeld abzulegen. Dies können Füße oder Säulen sein. Säulen dürfen nur auf Säulenbaufeldern platziert werden, Füße auf allen anderen Feldern. Erreicht man mit einem Fuß ein Feld, auf dem ein Beuteplättchen liegt, darf man die jeweilige Beute (z. B. Halbgötter, Geld zusätzliche Karten u. ä.) nehmen und im weiteren Spielverlauf nutzen. Da man zu Beginn des Spiels nur drei Säulen, vier Füße und 5 Karten erhält, sind die Startressourcen schnell verbraucht. Auch der eigene Aktionsradius ist zu Spielbeginn deutlich eingeschränkt. Das Einkaufen weiterer Holzteile hilft aus der Klemme.
Pantheon ist ein Spiel, das mit einer guten Spielregel und schönem, spielgerechtem Material überzeugt. Die verschiedenen Zugoptionen und Entscheidungszwänge dürften Gelegenheitsspieler aber überfordern. Pantheon ist eher für Spieler geeignet, die über größere Spielerfahrung verfügen und gern ihre Vorgehensweise an wechselnde Spielbedingungen anpassen. Ein angemessener Glücksfaktor ist vorhanden, so dass es auch gewieften Strategen nicht immer leicht fallen wird, ihre Pläne in die Tat umzusetzen. Der Spielverlauf ist spannend bis zum Schluss. Entsprechend hoch ist der Anreiz, bald wieder eine weitere Partie in Angriff zu nehmen. Mit diesem Werk ist „Hans im Glück“ wieder zurück im Spielehimmel. (HP)




