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Diamonds Club

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 DC
  • Autor Rüdiger Dorn
  • Grafik Franz Vohwinkel
  • Verlag Ravensburger
  • Anzahl 2-4 / ab 10 Jahren
  • Dauer 60min+
  • Jahr 2008
DC

Einkaufstipp!!!

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Nomen est omen!

„Meine Voliere, mein Rosengarten, meine Orangerie!“ Protzen ist erlaubt.
In „Diamonds Club“ schlüpfen die Spieler in die Rolle englischer Adliger der viktorianischen Zeit, die ihr Geld im Edelsteinhandel verdienen. Die Adligen versuchen, mit ihren (englischen) Pfunden zu wuchern und einen Park zu errichten, der die Prachtgärten der Konkurrenten wie Gemüsebeete aussehen lässt.

Jeder Spieler hat zu Spielbeginn ein Grundeinkommen von 10 Münzen. Diese Münzen werden reihum auf dem Markt, der in jeder Spielrunde neu aus unterschiedlichen Pappstreifen mit verschiedenen Feldern zusammengesetzt wird, platziert. Hierdurch bekommen die Spieler Schürfrechte, Minen in vier verschiedenen Farben und Transportmittel, mit deren Hilfe sie im späteren Spielverlauf Edelsteine abbauen und nach England bringen dürfen.

Auf dem Markt können ferner technologische Fortschritte erworben werden, die ein höheres Grundeinkommen oder eine bessere Juwelenabbaurate garantieren. Wer möchte, kann sein Geld dort auch dazu verwenden, seinen Platz auf der Zugreihenfolgeleiste zu verbessern. Liegt auf dem Markt bereits eine Münze auf einem Feld , das horizontal oder vertikal an das Feld angrenzt, dessen Inhalt mich interessiert, wird mein Einkauf teurer. In diesem Fall muss ich zwei oder mehr Münzen aufwenden, je nach dem, was sich in der Nachbarschaft schon an Plastikgeld angesammelt hat.

Ist der Einkauf erledigt, bekommen die Spieler, die auf der Zugreihenfolgeleiste führen und die Spieler, die noch die meisten nicht eingesetzten Münzen haben, jeweils einen Diamanten. Anschließend werden die zuvor erworbenen Schürfrechte, Transportmittel und Minenplättchen zu kompletten Sätzen zusammengestellt und gegen Edelsteine eingetauscht.
Diese wiederum werden dann in unterschiedlichen Farbkombinationen, wobei Diamanten als Joker dienen, investiert, um den heimischen Park mit Brunnen, Pavillons, Wäldern und ähnlichen Dingen mehr auszustatten. Die Parkausbauten bringen zum Spielende Siegpunkte ein. Extrapunkte gibt es noch, wenn man es als Erster schafft, bestimmte Gebäudekombinationen in seinen Park zu setzen.
Das Spielende tritt übrigens dann ein, wenn ein Spieler 14 Felder seines „Park-Pappbretts“ bebauen konnte.

„Nomen est omen“:
„Diamonds Club“ „glänzt“ folglich durch schönes Material, edle Grafik und eine verständliche Spielanleitung. Es ist in jeder der vorgesehenen Spieleranzahlkombinationen gut spielbar und bleibt bis zum (manchmal auch unvorhergesehen plötzlichen) Spielschluss spannend. (HP)


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