Canyon
Manitou sei mit uns!
Bis zu sechs Indianer können bei diesem Rennspiel ihre Kräfte messen. Sie versuchen, ihr Kanu möglichst als Erster durch den Canyon zum Ziel zu paddeln. Im letzten Viertel des Parcours wird es gefährlich: Ein Wasserfall droht, die Boote über den Abgrund zu ziehen. Indianer sind aber gute Schwimmer, so dass sie nach einer kleinen Schrecksekunde als Häuptling „Nasse Hose“ wieder ins Spielgeschehen eingreifen können.
Wie weit die Indianer paddeln dürfen, wird durch ein Kartenspiel ermittelt. Hierzu ist dem Spiel ein Satz Spielkarten in fünf Farben mit den Werten von 1 bis 10 beigefügt. Hiervon wird eine vorgegebene Kartenzahl, die von Runde zu Runde variiert, an die Spieler verteilt. Nach der zufälligen Bestimmung einer Trumpffarbe gibt jeder Spieler verdeckt an, wie viele Stiche er in dieser Runde erhalten will. Nachdem alle Stiche gemacht wurden, darf jeder Spieler sein Kanu um die ergatterte Stichzahl voran setzen. War die Stichvorhersage genau zutreffend, bekommt man noch einen Bonus, der ein bis drei zusätzliche Paddelschläge erlaubt.
Der Fluss, der sich durch den Canyon gräbt, ist in viele quadratische Felder unterteilt. Auf jedem dieser Felder hat nur das Kanu eines Mitspielers Platz. Ein Überspringen ist nicht erlaubt. Da es an manchen Stellen der Rennstrecke eng wird, ist es möglich, andere Mitspieler durch besetzen eines Feldes zu blockieren.
Gelangt ein Kanu in den Einzugsbereich der Wasserfallströmung, muss die Anzahl der vorhergesagten Stiche ganz genau passen. Hier bewegen sich die Spieler nämlich „nur“ noch mit dem Paddel-Bonus vorwärts. Liegt man falsch, wird man um ein Feld in Richtung Wasserfallkante getrieben, was, je nach Spielsituation, auch dazu führen kann, dass man das Kanu eines benachbarten roten Bruders über die gefährliche Kante drückt.
CCanyon ist eine gelungene Mischung aus Stich- und Rennspiel und macht in großer Besetzung am meisten Spaß. Die Spielanleitung ist verständlich, ausreichend bebildert und kurz. Das „eingebaute“ Kartenspiel ist auch von Spielern, die Stichspiele nicht kennen, schnell zu erlernen. Durch die Blockademöglichkeiten und den Einfluss des Wasserfalls bleibt das Spiel lange offen, so dass auch hinten liegende Spieler Chancen haben, noch aufzuholen und keiner frühzeitig „in die ewigen Jagdgründe“ eingehen muss. (HP)
Bis zu sechs Indianer können bei diesem Rennspiel ihre Kräfte messen. Sie versuchen, ihr Kanu möglichst als Erster durch den Canyon zum Ziel zu paddeln. Im letzten Viertel des Parcours wird es gefährlich: Ein Wasserfall droht, die Boote über den Abgrund zu ziehen. Indianer sind aber gute Schwimmer, so dass sie nach einer kleinen Schrecksekunde als Häuptling „Nasse Hose“ wieder ins Spielgeschehen eingreifen können.
Wie weit die Indianer paddeln dürfen, wird durch ein Kartenspiel ermittelt. Hierzu ist dem Spiel ein Satz Spielkarten in fünf Farben mit den Werten von 1 bis 10 beigefügt. Hiervon wird eine vorgegebene Kartenzahl, die von Runde zu Runde variiert, an die Spieler verteilt. Nach der zufälligen Bestimmung einer Trumpffarbe gibt jeder Spieler verdeckt an, wie viele Stiche er in dieser Runde erhalten will. Nachdem alle Stiche gemacht wurden, darf jeder Spieler sein Kanu um die ergatterte Stichzahl voran setzen. War die Stichvorhersage genau zutreffend, bekommt man noch einen Bonus, der ein bis drei zusätzliche Paddelschläge erlaubt.
Der Fluss, der sich durch den Canyon gräbt, ist in viele quadratische Felder unterteilt. Auf jedem dieser Felder hat nur das Kanu eines Mitspielers Platz. Ein Überspringen ist nicht erlaubt. Da es an manchen Stellen der Rennstrecke eng wird, ist es möglich, andere Mitspieler durch besetzen eines Feldes zu blockieren.
Gelangt ein Kanu in den Einzugsbereich der Wasserfallströmung, muss die Anzahl der vorhergesagten Stiche ganz genau passen. Hier bewegen sich die Spieler nämlich „nur“ noch mit dem Paddel-Bonus vorwärts. Liegt man falsch, wird man um ein Feld in Richtung Wasserfallkante getrieben, was, je nach Spielsituation, auch dazu führen kann, dass man das Kanu eines benachbarten roten Bruders über die gefährliche Kante drückt.
CCanyon ist eine gelungene Mischung aus Stich- und Rennspiel und macht in großer Besetzung am meisten Spaß. Die Spielanleitung ist verständlich, ausreichend bebildert und kurz. Das „eingebaute“ Kartenspiel ist auch von Spielern, die Stichspiele nicht kennen, schnell zu erlernen. Durch die Blockademöglichkeiten und den Einfluss des Wasserfalls bleibt das Spiel lange offen, so dass auch hinten liegende Spieler Chancen haben, noch aufzuholen und keiner frühzeitig „in die ewigen Jagdgründe“ eingehen muss. (HP)



