Auf die Birne
Offen für Ablenkungsmanöver!
„Auf die Birne“ ist die Herausforderung für die kleinen Rechenkünstler und Konzentrationskönige unter uns Spielern. Auch wenn der Titel Anderes vermuten lässt, geht es nämlich nicht darum, den Konkurrenten Hiebe auf das Schädeldach zu versetzen.
80 Karten, auf denen in unterschiedlichsten Konstellationen Birnen, Äpfel und Fallobst-liebende Maden abgebildet sind, werden verdeckt an die Spieler verteilt. 3 Holzchips mit den Zahlen 1 bis 3 in die Tischmitte, und schon kann es losgehen.
Reihum dreht jeder Spieler eine Karte von seinem Kartenstapel um und legt sie so in die Tischmitte, dass dort bereits liegende Karten überdeckt werden. Nun sollten sich alle Spieler dringend merken, wie viele Äpfel, Birnen und Maden im Kartenstapel in der Tischmitte jeweils insgesamt bislang enthalten sind. Wird nämlich eine Äpfel-, Birnen- oder Maden-Erntekarte (ja, Maden werden auch geerntet....) von einem Spieler umgedreht, heißt es, schnell zu sein, sich möglichst den Chip mit der 1 zu greifen und dann als Erster einen Tipp abzugeben. Getippt wird, was denn wohl von der Obstsorte, deren Erntekarte gerade aufgedeckt wurde, im Stapel liegen mag. Gleiches gilt natürlich, wenn gerade „Maden-Ernte“ angesagt ist, für die Früchte-fressenden Vielbeiner.
Spieler, die nur den Zweier- oder Dreier-Chip erhielten, dürfen zwar auch tippen, müssen aber, manchmal gegen ihre besseren Erkenntnisse, andere Zahlen nennen, als bereits von den Mitspielern genannt wurden. Dann wird der Ablagestapel aus der Tischmitte genommen, und es wird nachgezählt. Wer das richtige Ergebnis getippt hat oder, bei nur falschen Tipps, zumindest am nächsten „dran ist“, bekommt zur Belohnung die Erntekarte. Wer bis zum Spielende die meisten Erntekarten sammeln konnte, gewinnt.
„Auf die Birne“ ist ein spaßiges Spiel für die ganze Familie. Um kleinere Kinder beim „Chip-Grabschen“ nicht zu benachteiligen, kann man auch andere Lösungen zur Tipp-Abgabe oder weitere Spielvarianten erdenken. Listige Spieler können versuchen, ihre Konkurrenten mit Smalltalk zu überziehen, um sie abzulenken. Hinterlistige Spieler verwenden dafür Birnenschnaps oder Calvados. Dann sollten natürlich nur Erwachsene am Spieltisch sitzen!!
gnet. (HP)
„Auf die Birne“ ist die Herausforderung für die kleinen Rechenkünstler und Konzentrationskönige unter uns Spielern. Auch wenn der Titel Anderes vermuten lässt, geht es nämlich nicht darum, den Konkurrenten Hiebe auf das Schädeldach zu versetzen.
80 Karten, auf denen in unterschiedlichsten Konstellationen Birnen, Äpfel und Fallobst-liebende Maden abgebildet sind, werden verdeckt an die Spieler verteilt. 3 Holzchips mit den Zahlen 1 bis 3 in die Tischmitte, und schon kann es losgehen.
Reihum dreht jeder Spieler eine Karte von seinem Kartenstapel um und legt sie so in die Tischmitte, dass dort bereits liegende Karten überdeckt werden. Nun sollten sich alle Spieler dringend merken, wie viele Äpfel, Birnen und Maden im Kartenstapel in der Tischmitte jeweils insgesamt bislang enthalten sind. Wird nämlich eine Äpfel-, Birnen- oder Maden-Erntekarte (ja, Maden werden auch geerntet....) von einem Spieler umgedreht, heißt es, schnell zu sein, sich möglichst den Chip mit der 1 zu greifen und dann als Erster einen Tipp abzugeben. Getippt wird, was denn wohl von der Obstsorte, deren Erntekarte gerade aufgedeckt wurde, im Stapel liegen mag. Gleiches gilt natürlich, wenn gerade „Maden-Ernte“ angesagt ist, für die Früchte-fressenden Vielbeiner.
Spieler, die nur den Zweier- oder Dreier-Chip erhielten, dürfen zwar auch tippen, müssen aber, manchmal gegen ihre besseren Erkenntnisse, andere Zahlen nennen, als bereits von den Mitspielern genannt wurden. Dann wird der Ablagestapel aus der Tischmitte genommen, und es wird nachgezählt. Wer das richtige Ergebnis getippt hat oder, bei nur falschen Tipps, zumindest am nächsten „dran ist“, bekommt zur Belohnung die Erntekarte. Wer bis zum Spielende die meisten Erntekarten sammeln konnte, gewinnt.
„Auf die Birne“ ist ein spaßiges Spiel für die ganze Familie. Um kleinere Kinder beim „Chip-Grabschen“ nicht zu benachteiligen, kann man auch andere Lösungen zur Tipp-Abgabe oder weitere Spielvarianten erdenken. Listige Spieler können versuchen, ihre Konkurrenten mit Smalltalk zu überziehen, um sie abzulenken. Hinterlistige Spieler verwenden dafür Birnenschnaps oder Calvados. Dann sollten natürlich nur Erwachsene am Spieltisch sitzen!!
gnet. (HP)



